I. Künstliche Bewitterung
Anforderungsprofil für alle
polymeren Abdichtungen nach ddDach (1999)
Einleitung
I. Faltbiegung in der Kälte
II. Mechanische Durchschlagsfestigkeit
III. Zigarettengluteinwirkung
IV. Geradheit und Planlage
V. Verschweissbarkeit
A. Verhalten nach Bestreichen mit Fett
B. Verhalten nach Lagerung in Warmwasser
C. Verhalten nach Lagerung in Kalkmilch
D. Verhalten nach Lagerung in Säurelösung
E. Beständigkeit gegen Mikroorganismen
F. Hydrolysebeständigkeit
G. Verhalten gegen Ozon
H. Thermische Alterung
I. Künstliche Bewitterung
J. Fischtest
K. Kältekontraktion
L. Nachweis der Wurzelfestigkeit
M. Deklaration ökologischer Merkmale
N. Fazit


Abbildung: Vereinfachter schematischer Aufbau eines QUVSchnellbewitterungsgerätes, Quelle: (Q-Panel Company)

Dachbahnen müssen einer Langzeitbewitterung standhalten.

Witterungseinflüsse wie Sonneneinstrahlung, Temperaturen, Niederschläge und Luftsauerstoff bewirken bei Kunststoffen/Bitumen Abbauvorgänge (Alterung). Das Material kann z. B. verspröden oder die Farbe verändern.
Der Bewitterung in Geräten liegt der Gedanke zugrunde, durch Simulation und gleichzeitige Verstärkung der im Freien einwirkenden Klimafaktoren den Alterungsablauf zeitraffend und reproduzierbar nachzuahmen. Die Globalstrahlung wird durch eine gefilterte Xenonbogenstrahlung simuliert.
Durch periodisches Benässen der Probekörper soll eine ähnliche Beanspruchung geschaffen werden, wie sie im Freien durch Regen verursachtwird.