IV. Geradheit und Planlage
Anforderungsprofil für alle
polymeren Abdichtungen nach ddDach (1999)
Einleitung
I. Faltbiegung in der Kälte
II. Mechanische Durchschlagsfestigkeit
III. Zigarettengluteinwirkung
IV. Geradheit und Planlage
V. Verschweissbarkeit
A. Verhalten nach Bestreichen mit Fett
B. Verhalten nach Lagerung in Warmwasser
C. Verhalten nach Lagerung in Kalkmilch
D. Verhalten nach Lagerung in Säurelösung
E. Beständigkeit gegen Mikroorganismen
F. Hydrolysebeständigkeit
G. Verhalten gegen Ozon
H. Thermische Alterung
I. Künstliche Bewitterung
J. Fischtest
K. Kältekontraktion
L. Nachweis der Wurzelfestigkeit
M. Deklaration ökologischer Merkmale
N. Fazit


Abbildungen: [1]Geradheit und Planlage; [2] Verlauf bei der
Heißluftverschweissung; [3] Faltenbildung in der Naht

Dachbahnen müssen ohne Faltenbildung und mit einfacher und sicherer Nahtfügetechnik zu verlegen sein.

Nach DIN 16 726
wird gemäß Abschnitt 5.2 die Geradheit und Planlage überprüft. Die Bahn wird bei Raumtemperatur 18° bis 28°C nach DIN 50 014 in einer Länge von mindestens 10 m auf einer ebenen Unterlage spannungsfrei abgerollt.
Die Abweichung von der Geradheit der Bahn wird in dem dargestellten Prinzip als der größte Abstand (g) in mm zwischen der Kante der abgerollten Bahn und der Strecke AB gemessen. Die Geradheit (g), und Planlage (p) kann als visuelle Prüfung bzgl. Qualität in der Fertigung der Bahn herangezogen werden. Darüber hinaus ist dieser Wert ein Parameter für die Verarbeitungssicherheit.

Dachbahnen mit grossen Abweichungen neigen zum "Verlauf" bei der Heißluftverschweißung - eine mangelhafte Nahtfügung (Faltenbildung) ist die Folge.