V. Verschweissbarkeit
Anforderungsprofil für alle
polymeren Abdichtungen nach ddDach (1999)
Einleitung
I. Faltbiegung in der Kälte
II. Mechanische Durchschlagsfestigkeit
III. Zigarettengluteinwirkung
IV. Geradheit und Planlage
V. Verschweissbarkeit
A. Verhalten nach Bestreichen mit Fett
B. Verhalten nach Lagerung in Warmwasser
C. Verhalten nach Lagerung in Kalkmilch
D. Verhalten nach Lagerung in Säurelösung
E. Beständigkeit gegen Mikroorganismen
F. Hydrolysebeständigkeit
G. Verhalten gegen Ozon
H. Thermische Alterung
I. Künstliche Bewitterung
J. Fischtest
K. Kältekontraktion
L. Nachweis der Wurzelfestigkeit
M. Deklaration ökologischer Merkmale
N. Fazit


Abbildung: Schweissfenster
Quelle: ERNST,Dachabdichtung - Dachbegrünung, Teil II, S.90

Dachbahnen müssen auf der Baustelle einfach mit optimaler Nahtverbindung verschweisst werden können.

Der Maßstab für die Verschweissbarkeit einer Bahn wird in einem Schweissfenster ausgedrückt. Es gilt: Je grösser das Schweissfenster ist, desto gutmütiger ist die Bahn zu verschweissen - die Fügetechnik ist sicherer und somit auch die Dichtheit bzw.Homogenität der Fügenähte. Wesentliche Einflussparameter für die Verschweissbarkeit mittels Heissluft sind unter anderem:

  • Materialqualität der Bahn
  • Materialart und Ausrüstung (Einlagen)
  • Untergrund
  • Umgebungstemperatur
  • Feuchtigkeitsgehalt
  • Alterungsgrad der Bahn
  • Art und Konstruktion des Schweissautomaten
  • Stromschwankungen

Eine materialhomogene Nahtverbindung durch Heißluftverschweissung sorgt für mehr Sicherheit, denn nur ein Dach mit dichten Fügenähten schützt das Gebäude dauerhaft.