A. Verhalten nach Bestreichen mit Fett
Anforderungsprofil für alle
polymeren Abdichtungen nach ddDach (1999)
Einleitung
I. Faltbiegung in der Kälte
II. Mechanische Durchschlagsfestigkeit
III. Zigarettengluteinwirkung
IV. Geradheit und Planlage
V. Verschweissbarkeit
A. Verhalten nach Bestreichen mit Fett
B. Verhalten nach Lagerung in Warmwasser
C. Verhalten nach Lagerung in Kalkmilch
D. Verhalten nach Lagerung in Säurelösung
E. Beständigkeit gegen Mikroorganismen
F. Hydrolysebeständigkeit
G. Verhalten gegen Ozon
H. Thermische Alterung
I. Künstliche Bewitterung
J. Fischtest
K. Kältekontraktion
L. Nachweis der Wurzelfestigkeit
M. Deklaration ökologischer Merkmale
N. Fazit


Abbildungen: [1] Bahnenmuster nach Fettbehandlung; [2] Flachdach mit Außenanlage

Dachbahnen müssen gegen die Einwirkung von Fetten und Ölen beständig sein.

Fette und Öle (niedermolekulare flüssige Fette) sind von praxisbezogener Bedeutung, denn:

  • Fett und Öl fallen z.B.bei Wartungsarbeiten auf dem Dach (Lift,Ventilatoren, Klimaanlagen) an
  • Fett und Ölaerosole sind in erhöhten Konzentrationen in der Abluft von Industrieanlagen (z.B.Maschinenfabriken, Schokolade- und Milchverarbeitung) enthalten
  • Kerosinnebel tritt bei Flughafenbetrieb aus
  • Fett- und ölhaltige Abluft von Küchen aus Dachentlüftern sind sehr oft auf Flachdächern zu finden.
  • Nicht zu vergessen ist der Baustellenbetrieb, der Verkehr und die Gartenarbeit (z.B.unvollständig verbrannte Abgase von 2-Takt Motoren.)

Die Werkstoffprüfungen sehen eine solche Praxisbeanspruchung nicht vor. Dachbahnen nach Anforderungsprofil stellen sich auch dieser Prüfung.